Meschak-Truppe in Andernach gefordert | Vorbericht
15. Oktober 2026
SG Andernach – FV Hunsrückhöhe Morbach
Die FV Hunsrückhöhe Morbach hat sich nach einem starken Saisonstart in der Spitzengruppe festgesetzt und liegt nur zwei Punkte hinter Tabellenführer Hochwald. Beim kommenden Gegner aus Andernach läuft es dagegen weniger rund. Dennoch dürfte die Aufgabe für die Morbacher alles andere als leicht werden.
Die FV Hunsrückhöhe Morbach ist seit sechs Spielen ungeschlagen und sammelte in diesem Zeitraum 16 von 18 möglichen Punkten. Nach Siegen gegen Laubach (2:1), Kirchberg (4:2) und Bitburg (5:1) musste sich die Mannschaft beim 3:3 gegen Untermosel zwar mit einem Punkt begnügen, fand anschließend aber schnell in die Erfolgsspur zurück. Gegen Schneifel feierten die Morbacher einen 3:0-Heimsieg, ehe sie am vergangenen Wochenende beim Schlusslicht Mayen mit 4:0 nachlegten. Mit 23 Punkten und 29:15-Toren belegt der Tabellendritte damit weiterhin einen Platz in unmittelbarer Schlagdistanz zur Spitze.
Vor allem offensiv läuft es für die Hunsrück-Elf derzeit rund. In den vergangenen sechs Partien erzielten die Morbacher 21 Tore und blieben dabei nur einmal unter drei eigenen Treffern. Gleichzeitig hielt die Mannschaft in den jüngsten beiden Spielen erstmals in dieser Saison zweimal hintereinander die Null. Eine Entwicklung, die auch für das Gastspiel in Andernach Zuversicht geben dürfte.
Die SG Andernach blickt dagegen auf wechselhafte Wochen zurück. Aus den vergangenen sechs Partien holte die Mannschaft lediglich sechs Punkte und konnte in diesem Zeitraum nur Schlusslicht Kirchberg schlagen (2:0). Zuletzt teilte man sich gegen Untermosel (1:1) und Schneifel (2:2) jeweils die Punkte. Mit 13 Zählern und einem Torverhältnis von 17:19 steht Andernach auf dem elften Tabellenplatz und damit deutlich hinter den Morbachern.
Dennoch sollten die Gäste die Aufgabe nicht unterschätzen. Andernach verlor nur eines seiner letzten vier Spiele und zeigte sich zuletzt zumindest defensiv stabiler als noch beim 1:5 gegen Hochwald. Morbach reist zwar als klarer Favorit an, muss aber erneut seine gute Form bestätigen, um den Anschluss an die beiden Spitzenplätze zu halten. Ein weiterer Dreier könnte die Hunsrück-Elf im Titelrennen noch näher an die Konkurrenz heranbringen.
Andernach, Sa., 17.10., 14.00h
Quelle: 11er-online.de
SG Andernach – FV Hunsrückhöhe Morbach (Samstag, 14 Uhr, Andernach, Kunstrasenplatz)
Ausgangslage: Nahezu geräuschlos hat sich die FV Hunsrückhöhe Morbach in den vergangenen Wochen in die Spitzengruppe gespielt. Mit fünf Siegen und einem Unentschieden aus den vergangenen sechs Partien sind die Vereinigten aus Morbach und Monzelfeld konstant in der Tabelle geklettert und rangieren mittlerweile auf Rang drei. Für FVM-Trainer Pascal Meschak ist die jüngste Erfolgsserie aber kein Grund, vor dem Auswärtsspiel bei der hochgehandelten SG Andernach nachzulassen: „Andernach steht sicher etwas unter Wert in der Tabelle. Sie haben mit Gian Luca Dolon und Alexis Weidenbach gute Kicker, die wir erst mal kontrollieren müssen.“ Nach den jüngsten Erfolgen sieht Meschak die kommende Aufgabe auch als „Prüfstein, um zu sehen, wohin die Reise wirklich geht und ob wir den eingeschlagenen Weg beibehalten können“.
Personal: Personell sind im Vergleich zur Vorwoche bei der FV Hunsrückhöhe Morbach keine Änderungen im Kader zu erwarten.
Quelle: Volksfreund - FuPa.net
Kapitän fällt lange aus
SG 99 Andernach mit Hiobsbotschaft vor Morbach-Spiel
Der Blick bei der SG 99 Andernach muss derzeit eher nach unten als nach oben gehen. Der Vorsprung auf die Abstiegsränge ist gering. Dass mit Morbach nun eine Spitzenmannschaft kommt, sieht Coach Kim Kossmann aber als Chance, trotz Hiobsbotschaft.
Der Ärger über das 2:2 bei der SG Schneifel war bei Kim Kossmann schnell verflogen. Das dürfte zu einem kleinen Anteil auch daran gelegen haben, dass der leidenschaftliche Fan des 1. FC Köln im Anschluss an das Remis zumindest einen Sieg im rheinischen Derby gegen Borussia Mönchengladbach bejubeln konnte, es lag aber auch sicherlich daran, dass er bei der Videoanalyse sah, dass seine SG 99 Andernach viele Dinge auch durchaus gut gemacht hatte. Ein Manko war allerdings auch beim Gastspiel in der Westeifel augenscheinlich: die schlechte Chancenverwertung.
Die soll am Samstag (14 Uhr) daheim gegen den Tabellendritten der Fußball-Rheinlandliga, die FV Morbach, besser werden. „Ansätze waren ja auch gegen Schneifel zu erkennen, aber es fehlt aktuell einfach ein bisschen an der letzten Konsequenz, vor allem vorne, aber auch hinten“, sagt Kossmann, der natürlich schon Überlegungen angestellt hat, wie das künftig besser werden kann. Da es schon mal besser war, weiß er, dass seine Mannschaft es grundsätzlich kann, „aber es sind oft die kleinen Dinge, die dann nicht zu unseren Gunsten laufen, wir haben im Moment auch einfach kein Spielglück“.
Offensivakteur steht sinnbildlich für die Sturmflaute bei den Bäckerjungen
Für dieses fehlende Spielglück steht Mike Borger derzeit schon ein wenig sinnbildlich. Der Offensivakteur hatte in der Vorsaison nach seinem Wechsel vom Oberligisten FV Engers voll eingeschlagen bei den Bäckerjungen, war am Ende auf 25 Treffer und einige Assists gekommen. Nach derzeit elf absolvierten Partien steht bei dem 21-Jährigen gerade einmal ein Tor auf der Habenseite und das fiel per verwandeltem Elfmeter. Doch sein Coach glaubt weiterhin an den Stürmer, weiß um dessen Potenzial, weiß, dass der Knoten, wie auch bei anderen Spielern, einfach platzen muss.
Vielleicht kommt da ein starker Gegner wie Morbach gerade zur rechten Zeit. Die Gäste haben 23 und damit zehn Zähler mehr auf dem Konto als die SG 99, haben zudem zwölf Tore mehr erzielt. „Vielleicht haben wir da nicht so oft den Ball, vielleicht kommt uns das entgegen“, sagt Kossmann, der einen individuell gut besetzten und mannschaftlich geschlossen auftretenden Gegner erwartet, der aber auch deutlich macht: „Wir sind auch gut.“
„Das ist bitter, denn er ist enorm wichtig für uns.“
Andernachs Coach Kim Kossmann über den Ausfall von Philipp Schmitz
Eigentlich. Denn ihr Potenzial rief seine Mannschaft bisher in Summe noch zu selten ab, muss deswegen nach einem knappen Drittel der Saison eher nach unten als nach oben schielen. Gerade mal ein Punkt ist es bis zu Rang 14 und der SG 06 Betzdorf. Das könnte mit Blick auf die Situation in der Oberliga der erste Abstiegsrang sein.
Daran verschwendet Kossmann allerdings keine Gedanken. Weil er an die Qualität seiner Mannschaft glaubt. Allerdings gab’s unter der Woche eine Hiobsbotschaft: Bei Kapitän Philipp Schmitz wurde eine Schambeinentzündung diagnostiziert, er fällt wohl mindestens bis zum Winter aus. „Das ist bitter, denn er ist enorm wichtig für uns“, sagt sein Coach. Immerhin: Benjamin Saftig steht am Samstag wieder im Kader, Nico Groß ist zurück im Lauftraining.
Quelle: Rheinzeitung
